6. Sieg für den Chemnitzer Nachwuchs

Am vergangenen Samstag konnte das Chemnitzer Regionalliga-Team im Heimspiel gegen Kemmern den nächsten Sieg (76:51) einfahren. Für das Chemnitzer Team war die Partie sehr wichtig. Mit einem Sieg konnte man zu Kemmern aufschließen und sich auch den direkten Vergleich sichern. Die Gäste traten mit einem dezimierten Kader in Chemnitz an. Das man sie trotzdem nicht unterschätzen sollte zeigte sich in der Anfangsphase.
Nach 6 Minuten führten die Gäste mit 19:14. Vorallem defensiv war das bis dahin zu wenig von den Chemcats. Doch ein 14:0 Lauf sorgte erstmal für eine souveräne Führung der Chemnitzerinnen . Doch auch ins 2.Viertel starteten die Gäste wieder besser. Aus einem 28:19 Rückstand machten sie eine 32:30 Führung. Offensiv lief nicht viel zusammen beim Heimteam. Viele hektische Aktionen, unnötige Ballverluste und schlechte Entscheidungen prägten das Chemnitzer Angriffsspiel. Doch kurz vor der Pause konnte man noch einmal kontern und wieder in Führung gehen. Beim Stand von 37:33 ging es in die Halbzeitpause.
Bis dahin versuchte Chemnitz immer wieder das Tempo hochzuhalten, traf aber viele schlechte Entscheidungen so dass die Gäste die Partie wieder offen gestalten konnten. Hier musste man effektiver werden. Auch in der Verteidigung wollte man noch eine Schippe drauflegen. Beides gelang in Halbzeit zwei deutlich besser. Die Verteidigung stand gut. Leider ging man in dieser Phase zu sorglos mit den zahlreichen Fastbreaksituationen um. Erst ab Mitte des 3. Viertels konnte man sich wieder deutlich absetzen. Und so ging es mit einer 9 Punkte Führung ins Schlussviertel.
Hier zeigte nun das hohe Tempo ersten 30 Minuten seine Wirkung. Und Chemnitz konnte nochmal nachlegen und das Schlussviertel deutlich mit 23:7 für sich entscheiden. Ein verdienter Sieg für das Chemnitzer Team gegen tapfer kämpfende Gäste. Mit dem 6. Sieg rückt der Klassenerhalt für die junge Mannschaft in greifbare Nähe.
„Wir haben verdient gewonnen - wir haben das Tempo hochgehalten, viel investiert und in der zweiten Halbzeit nur 18 Punkte zugelassen. Trotzdem hatten wir 2 Schwächephasen in der 1. Halbzeit – diese Phasen müssen wir deutlich verkürzen. Und wir müssen lernen uns für unser schnelles Spiel zu belohnen – hier lassen wir noch zu viele Möglichkeiten ungenutzt“ meinte der Trainer zum Spiel.
Als nächstes gastiert Spitzenreiter Würzburg in Chemnitz. Aber auch Schwabach kam als Spitzenreiter und musste sich in Chemnitz geschlagen geben – wir sind gespannt was da möglich ist.

Von Thomas Seltner

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