Überraschung knapp verfehlt

Wie zu erwarten, gab es am Ende im Auswärtsspiel bei den Rutronik Stars Keltern nichts zu gewinnen, außer an Erfahrung. Dazwischen allerdings lag ein aufopferungsvoller Kampf der ChemCats gegen die favorisierten Sterne. Schon nach den ersten zehn Minuten allerdings liefen die Chemnitzer Basketballerinnen einem Siebenpunkterückstand hinterher.

Zu Beginn des zweiten Viertels hielt das Team von Amanda Davidson die Gastgeberinnen gut vom Korb fern und verkürzte den Rückstand beim 20:17 auf nur noch drei Punkte. Hoffnung keimte auf. Diese erstickte Keltern allerdings in den letzten verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit rigoros und stellte nicht nur den alten Abstand wieder her, sondern legte noch zwei weitere Punkte drauf. So wurden beim Stand von 30:21 die Seiten gewechselt. Hätten die Katzen in der ersten Halbzeit auch nur einen der zwölf Versuche von jenseits der Dreierlinie getroffen, wäre ein deutlich knapperes Spiel möglich gewesen. So nutze das Team von Christian Hergesröther das Momentum und setzte sich im dritten Viertel weiter ab. Bis auf 17 Punkte enteilten die Rutronik Stars. Eine zu große Bürde für die letzten zehn Minuten. Zwar schafften es die Cats den Rückstand deutlich zu verkürzen und trafen nun auch aus der Distanz, für etwas Zählbares sollte es am Ende aber nicht mehr reichen. Der Gegner wurde durch die gute Verteidigung in der eigenen Halle bei nur 65 Punkten gehalten, umso trauriger, dass der große Kampf nicht belohnt wurde. Keltern gewinnt am Ende mit 65:59 und bleibt damit Wasserburg auf den Fersen. Bei den ChemCats überzeugte einmal mehr Abigail Asoro, die neben 20 Punkten und 12 Rebounds auch noch 6 Ballgewinnen verzeichnen konnte. Eine ebenso starke Partie zeigte Kendal Noble, die sich mit 13 Punkten in die Scorerliste eintragen konnte.

 

Keltern - ChemCats 65:59 (30:21)
Asoro (20), Audere (8), Barkley (2), Kalaydjiev, Klerx (0), McQuade (4), Noble (13), Peroche (6), Vidal-Geneve (6).

rlslsb