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Schwaches 2. Viertel raubt Chemnitz die Siegchance

Zum Punktspielauftakt im neuen Jahr gastierte der TV Marktheidenfeld in Chemnitz. Der aktuelle Tabellendritte der Regionalliga mit Rafa Jochimczyk einen sehr starken „Neuzugang“ an Bord. Sieg ging bis zur Weihnachtspause gemeinsam mit Ex-Chemcats Fine Böhmke für Würzburg in der 2. Liga auf Korbjagd und zählte dort zu den Aktivposten. Auf Chemnitzer Seite man musste man kurzfristig Marlene Reimann und Svantje Buschbeck verzichten. Der Auftakt in die Partie war gut für die jungen Chemcats. Im ersten Viertel kontrollierte man das Geschehen und führte durchgängig. Defensiv war allerding noch Luft nach oben. 17:13 führten die Gastgeber nach den 10 Minuten. Das 2. Viertel war dann ein Viertel zum vergessen. Nix lief mehr zusammen. Zahlreiche unnötige Ballverluste ermöglichten den Gästen immer wieder einfache Punkte. Im Angriff hatte man einfach keinen Rhythmus. Man hatte zwar mit Lucile Peroche und Rebekka Kalaydjiev zwei Bundesligaspielerinnen an Bord – doch gegen die wechselnden Verteidigungen der Gäste merkte man immer wieder das man in dieser Formation nicht eingespielt ist. Am Ende ging das Viertel mit 8:25 verloren und die Gäste führten zur Pause mit 38:23. Aus der Pause kam der Chemnitzer Nachwuchs mit viel Energie und dem Ziel die Partie noch zu drehen. Doch der Start ins 3. Viertel lief nicht gut. Man selbst ließ 4 Korbleger liegen und Marktheidenfeld kam zu 2 glücklichen Korberfolgen. Minus 19 und Auszeit Chemnitz. Jetzt kam der Chemnitzer Motor ins Laufen. Angeführt von Peroche und Kalaydjiev begann die Aufholjagd. In der Verteidigung ließ man nichts mehr zu und im Angriff kämpfte man sich Korb um Korb zurück. Der große Spielfluss wollte aber nicht aufkommen. Trotzdem gelang ein 14:0 Lauf, den die Gäste erst wenige Sekunden vor Viertelende mit 2 Freiwürfen stoppen konnten. Auch im 4. Viertel ging es bis zur 35 Minuten weiter. 44:46 und 46: 48 lauteten Spielständen und Chemnitz hatte die Chance die Partie zu drehen. Doch diese Chance wurde nicht genutzt. Und dann kam es wie es kommen musste. Die Gäste nutzten ihre große Erfahrung um das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Gäste zogen nun wieder Punkt um Punkt davon und das Chemnitzer Team verstrickte sich wieder in Einzelaktionen. Am Ende siegten die Gäste nicht unverdient 64:51.
Am Ende gab das 2. Viertel den Ausschlag. Zwar kämpfte sich das junge Team zurück, doch diese Aufholjagd kostete viel Kraft die dann in der Schlussphase fehlte.

Von Thomas Seltner

rlslsb