Hurra wir leben noch – WNBL kann noch siegen

Es waren lange Wochen in denen man auf einen Sieg warten musste. Immer wieder wurde die Mannschaft durch Verletzungen zurückgeworfen. Mit Elea, Una, Linnea und Jil fielen immer wieder wichtige Stützen aus. Immer wieder setzte es knappe Niederlagen. Da war es sicherlich die Niederlage bei TuS Lichterfelde die am wenigsten Kopfzerbrechenen bereitet. Gegen Alba, Göttingen und 2mal gegen Halle und Wolfenbüttel war man ganz nah dran – aber eben nur nah dran. Im Heimspiel gegen Göttingen präsentierte man sich nun erstmals komplett. Aber man merkte schnell das die junge Truppe noch nicht wirklich eingepsielt war. Einsatz stimmt zu 100% aber im Angriff verzettelte man sich viel zun häufig in Einzelaktionen. Das wiederum machte es Göttingen relativ einfach im Spiel zu bleiben. Es dauerte bis zur 17 Minute als Tina Grundmann nach sehr guter Ballbewegung scoren konnte – der erste gut herausgespielte Angriff – ansonsten passierte zu viel mit der Brechstange. 25:20 führte man zur Pause.
Das es auch anders geht zeigte das Team zu Beginn des 3. Viertels. Man erhöhte die Schlagzahl nun deutlich und agierte nun endlich als Team. 22 Punkte im Angriff waren das Ergebnis des verbesserten Team -Spiels. Da man nur 9 Punkte zuließ war die Entscheidung bereits hier gefallen. Im Schlussabschnitt verließ Die Mädchen etwas das Wurfglück. Da man aber immer Verteidigung weiter gut agierte konnte Göttingen den Rückstand nicht mehr verkürzen. Am Ende siegte man verdient und souverän mit 58:39. Damit holten sich die jungen Chemcats auch den direkten Vergleich, der in der Abstiegsrunde noch wichtig werden könnte.

Von Thomas Seltner

  • 01.09.2017 17:30 Uhr Karlovy Vary
    • 08.10.2017 16:00 Uhr Keltern

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