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Stark angefangen, stark nachgelassen

Es hätten der perfekte Auftakt ins Heimspieljahr 2018 werden könnten. Aber wie sagte Lothar Matthäus so schon: „Wäre, wäre, Fahrradkette!“.
Und so ist es auch am Sonntagabend in der Chemnitzer Schloßteichhalle nur beim Konjunktiv geblieben. Das Team von Amanda Davidson startete hellwach in die Begegnung gegen den BC Pharmaserv Marburg. Die Verteidigung stand sicher und alle fünf Würfe der Gastgeberinnen fielen durch die Reuse: 10:0. Natürlich fand Marburg danach besser ins Spiel, aber die ChemCats verteidigten weiter intensiv und trafen konsequent. Belohnung für die Arbeit in den ersten zehn Minuten war ein durchaus überraschendes 28:17. Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Chemnitzerinnen souverän und holten sich einen 17-Punktevorsprung. Just in diesem Moment muss jemand einen Schalter umgelegt haben. Von jetzt auf gleich gelang nichts beziehungsweise nicht mehr viel. Nichts war mehr von der hervorragenden Verteidigung zu sehen. Dazu die Konzentration weg, der Ball auch. So wurden die Lahnstädterinnen regelrecht dazu eingeladen den Rückstand zu verkürzen. Zum Seitenwechsel waren von dem schönen Vorsprung lediglich noch fünf Zähler übrig, sodass es beim Stand von 45:40 in die zweite Halbzeit ging.
Auch da wusste das Team von Amanda Davidson leider nicht an die Leistung der Anfangsviertelstunde anzuknüpfen. Die Gäste fanden nun immer sicherer den Weg zum Korb und trafen in Person von Katlyn Yohn traumwandlerisch sicher von der Dreierlinie. Chemnitz hingegen hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen und kassiert mit dem 78:87 eine mehr als vermeidbare Niederlage.
In den kommenden beiden Wochen steht ein schweres Auswärtsprogramm an. Zunächst reisen die Katzen nach Keltern zum Mitfavorit auf die Meisterschaft. Eine Woche später geht es ins Saarland zu den Saarlouis Royals.

ChemCats - Marburg 78:87 (45:40)
Vidal-Geneve (13), Klerx (9), Asoro (19), Audere (4), Peroche (2), Noble (17), Barkley (2), Gaba, Kalaydjiev (0), McQuade (12).

rlslsb