Engagierte Leistung

Gut gekämpft haben die Chemnitzer Basketballerinnen beim Auswärtsspiel in Wasserburg, konnten allerdings einen Heimsieg des Ligaprimus nicht verhindern. Dabei bleibt die schwache Trefferquote das Hauptmanko der ChemCats. Wie es besser geht zeigte die Nationalmannschaft Georgiens am Freitagabend in der Arena Chemnitz - 12 Dreier in der ersten Halbzeit. Allerdings reichte auch das nicht, um das Spiel zu gewinnen. Die deutsche Mannschaft zeigte einen beherzten Auftritt und setzte sich am Ende mit 79:70 durch. Ähnlich beherzt ging das Team von Amanda Davidson zu Werke. Mangelnden Kampfgeist konnte man den Chemnitzerinnen nicht vorwerfen. In den wichtigen Statistiken hatten die Katzen sogar die Nase vorn, mehr Rebounds geholt, den Gastgeberinnen öfter den Ball weggenommen und waren bei den Ballverlusten zumindest gleich auf. Nur in der allerwichtigsten Statistik hatten die Katzen das Nachsehen. Bei der Anzahl der erzielten Körbe hatten die Innstädterinnen dann doch deutlich Vorsprung und gewannen das Spiel des zehnten Spieltages mit 81:53. Topscorerin auf Seiten der ChemCats war Margot Vidal-Geneve mit 12 Punkten, gefolgt von Valerie McQuade und Abigail Asoro mit jeweils zehn Punkten. Asoro dabei erneut mit einem Double-Double. Die Schwedin pflückte dazu noch zehn Rebounds. Für das letzte Spiel der Hinrunde muss vor allem an der Offensive geschraubt und die Trefferquote verbessert werden. Gegner in diesem Spiel ist am kommenden Sonntag der Herner TC.

Wasserburg - ChemCats 81:53 (41:24)
Asoro (10), Barkley (2), Kalaydjiev (0), Klerx (4), Mandic (2), McQuade (10), Noble (8), Peroche (5), Vidal-Geneve (12).

  • 01.09.2017 17:30 Uhr Karlovy Vary
    • 08.10.2017 16:00 Uhr Keltern

rlslsb