ChemCats krallen sich die Punkte in Bamberg

Am späten Samstag Abend trafen in Bamberg die ChemCats und der SC Kemmern aufeinander. Beide Teams hatten vor dem Spiel die gleiche Bilanz aufzuweisen – und beide Teams kassierten am letzten Spieltag empfindliche Niederlagen. Also waren beide Teams auf Wiedergutmachung aus.

Der Start ins Spiel verlief zumindest auf der Anzeigetafel recht ausgeglichen. Die jungen Chemnitzerinnen hatten schnell die Spielkontrolle. Im Angriff konnte man das eigene Spiel durchsetzen – gute Ballbewegung – viel Zug zum Korb und gutes Umschaltspiel. Leider fehlte hinten die letzte Konsquenz beim Rebound. Man zwang Kemmern immer wieder zu schwierigen Würfen – gab da an aber den Rebound ab – so blieb Kemmern im Geschäft. 17:16 führte Chemnitz nach 10 Minuten.

Das 2. Viertel wurde dann besser. Offensiv verteilte man die Last auf viele Schultern. Durch gutes und geduldiges Angriffsspiel wurden immer wieder gute Würfe frei gespielt. Kemmern hingegen hatte große Probleme gegen die wechselnden Verteidigung der Chemcats. So wurde der Vorsprung Stück für Stück ausgebaut. Mit einer 36:28 Führung ging es in die Halbzeitpause.

Der Start in die 2. Hälfte verlief gar nicht nach dem Geschmack der ChemCats. Im Angriff agierte man mit wenig Spannung und nach 3 Minuten führte urpöltzlich Kemmern mit 37:36. Doch die junge Chemnitzer Mannschaft fand zurück ins Spiel. In der Verteidigung wurde jetzt wieder aggressiv gespielt und im Angriff übernahm Mannschaftskapitän Jessica Kluge viel Verantwortung erzielte wichtige Punkte. Tina Grundmann und Marlene Reimann organisierten das Chemnitzer Spiel sehr gut – so dass man wieder die Spielkontrolle übernahm und mit einer deutlichen Führung 52:43 Führung ins Schlussviertel gehen konnte. Hier brauchte das Chemnitzer Team wieder 2 Minuten um auf Temperatur zu kommen. Doch dann ließ man nix mehr anbrennen – bis auf 19 Punkte wuchs der Chemnitzer Vorsprung an. Am Ende hieß es 69:54 für Chemnitz – ein wichtiger und verdienter Erfolg.

Fazit: Es war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen. Die Schwächephase im 3. Viertel war sehr ärgerlich – wurde aber durch eine gute Leistung im Anschluss kompensiert. Das heute war ein Sieg der Mannschaft. Wichtig war diesmal, dass wir viele Impulse von der Bank bekommen haben. Ein weiterer wichtiger Fakt ist, dass unsere WNBL-Spielerinnen viel Verantwortung übernehmen und daran wachsen.

Von Thomas Seltner

  • 01.09.2017 17:30 Uhr Karlovy Vary
    • 08.10.2017 16:00 Uhr Keltern

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