Chemnitzer Nachwuchs kann ersten Saisonsieg erkämpfen

Das Regionalteam der Chemcats konnte am Samstag die Gäste von München Basket verdient mit 64:51 schlagen. Verzichten mussten die Gastgeber auf Reimann, Gaba und König – die letzten beiden waren am Kampfgerichtstisch dabei. Dafür gaben Lena Schulze, Tina Grundmann (Jg. 2002), Linnea Buschbeck (Jg. 2002), Meike Ludwig (Jg. 2003) und Lilli Frölich (Jg. 2003) ihr Debüt in der Regionalliga.

Das Spiel startet etwas zerfahren – die ersten 4 Korbleger der Gastgeber verfehlten ihr Ziel – und so entwickelte sich ein umkämpftes Auftaktviertel. Die Chemnitzer Verteidigung stand sicher und stellte die Gäste vor große Probleme. Im Angriff bewegte man den Ball gut – leider fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz. So ging es nur mit einer 12-11 Führung in die erste Viertelpause. Im 2. Viertel übernahm man dann komplett die Kontrolle. Hohe Aggressivität in der Verteidigung und gute Entscheidungen im Angriff - 3er Buschbeck, guter Abschluss von Wolfram am Brett und noch ein  erfolgreicher Sprungwurf von Buschbeck – brachten Chemnitz deutlich in Front. Danach lief es gut. Bei München hielt nur Haider dagegen. Chemnitz baute den Vorsprung kontinuierlich aus Leider ließ am Viertelende die Konzentration nach um man ließ 3 Fastbreaks liegen. So führte man zur Halbzeit auch nur mit 34:20. Häufig rächt sich so etwas ja.

So kam es wie eben kommen muss. München stellte die Verteidigung um – Chemnitz spielte ungenau und ohne die nötige Konsequenz. München kam durch Haider und Wingenroth immer wieder zu einfachen Punkten – und konnte Rückstand immer weiter verkürzen. Erst ein Korbleger von Onishi brachte Chemnitz wieder in die Bahn. 5 Punkte Vorsprung zu Beginn des Schlussabschnitts. Jetzt war wieder mehr Zug dahinter – 2 Punkte von Frölich und 1 weiterer Dreier von Buschbeck -brachten Chemnitz wieder auf die Siegerstraße. Chemnitz jetzt wieder Herr im Ring. In der 36. Minute machte Kluge mit dem 61-44 den Deckel drauf – danach wechselten beide Teams nochmal durch.

Am Ende siegte Chemnitz, angeführt von einer stark aufspielenden Lucile Peroche, mit 64:51 gegen die Gäste aus München.

Trotz des Sieges konnte man sehen, dass Regionalliga eine große Herausforderung für das junge Team darstellt. In der 1. Halbzeit ließ man ein paar Chancen liegen und im 3. Viertel kippt dann fast das Spiel. Jetzt heißt es weiterarbeiten und sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Das Programm für die kommende Woche ist dabei sehr anspruchsvoll. Am Mittwoch gastiert die WNBL beim amtierenden deutschen Meister in Wolfenbüttel, am Samstag ist Regionalliga bei Tabellenführer Schwabach gefordert und am Sonntag empfängt die WNBL die SV Halle Lions zu Derby.

Topscorer: Kluge (14), Neuber Valdez (13), Peroche (12), Buschbeck, S. (11) – bei München hielt Verena Haider mit 22 Punkten dagegen.

  • 01.09.2017 17:30 Uhr Karlovy Vary
    • 08.10.2017 16:00 Uhr Keltern

rlslsb