U15 scheidet bei Süddeutschen Meisterschaft aus

Am Wochenende fand die Vorrunde Süd zur Deutschen Meisterschaft der U15 in Heidelberg statt. Das gleiche Turnier im Norden fand in Berlin statt. Vier Mannschaften im Süden und vier Mannschaften im Norden kämpften um die vier Startplätze des Finales um die deutsche Meisterschaft. Dieses wird am Wochenende des 20./ 21. Mai in Recklinghausen als Ausrichter und mit dem TUS Lichterfelde aus Berlin als zweiten Vertreter aus dem Norden stattfinden.

Chemnitz musste in Heidelberg zunächst gegen den Gastgeber antreten.

Heidelberg – Chemnitz 84:29 (25:14)
Grundmann 3; Feistkorn /, Brochlitz 4; Bent /; Bertram /; Rebentisch 2; Hanicke 2; Buschbeck 8; Ludwig 6; Steinbrück /; Frölich 4.

Das erste Spiel des Turniers ging für die Chemnitzer verloren.
Nach einem schlechten Start für Chemnitz 12:6 (10.) kamen die Chemnitzer im 2. Viertel besser ins Spiel und gingen mit 12:14 (14.) in Führung. Chemnitz konnte das Viertel allerdings nicht so beenden. Es wurden bis zum Viertelende sechs Freiwürfe (16:5 im ganzen Spiel) in Folge verworfen und Heidelberg konnte so einen 13:0-Lauf herausspielen, 25:14 (20.).
Nach der Halbzeit konnte Chemnitz keinen Zugriff mehr auf das Spiel bekommen. Es gab zu viele Würfe von außen und zu wenige Aktionen zum Korb der Heidelberger. Heidelberg aber zog immer wieder ungehindert zum Korb und konnte sich sehr viele zweite Wurfchancen erarbeiten und nutzen, um zu punkten. Am Ende gewann Heidelberg deutlich mit 84:29.

Im anschließenden Spiel besiegte Marburg München mit 72:62.

So musste am Folgetag die Partie gegen München unbedingt gewonnen werden, um die Chancen auf ein Weiterkommen zu bewahren.

München – Chemnitz 60:56 (17:34)
Grundmann 9; Brochlitz 3; Bent 4; Bertram /; Rebentisch /; Hanicke /; Buschbeck 18; Ludwig 4; Steinbrück /; Frölich 18.

Chemnitz spielte eine solide erste Halbzeit. Man suchte erfolgreich den Weg unter den Korb der Münchener und konnte in der Verteidigung den Rebound größtenteils kontrollieren. Jedoch ließ man einige gute Wurfmöglichkeiten ungenutzt. Zudem kamen einige Ballverluste dazu, die eine höhere Führung verhinderten, 17:34 (20.).
Nach der Halbzeit kam es erneut zu einigen Ballverlusten, ungenutzten Wurfmöglichkeiten (12:6 Freiwurfquote im Spiel) und Fehlern in der Verteidigung, so dass München in der 25. Minute auf 31:37 aufgeschlossen hatte. München nutzte diesen Schwung weiter und führte in der 28. Minute mit 45:39. Es blieb nun konstant bei einem leichten Vorsprung von München. In der 33. Minute glich Chemnitz zum 49:49 aus. In der 38. Minute führte München mit 58:56 und Chemnitz konnte zwei Ballbesitze nicht verwerten, um auszugleichen. München gewann so am Ende mit 60:56.

Trotz dieser Niederlage war Chemnitz immer noch im Rennen für ein Weiterkommen. Man musste das Ergebnis der Heidelberger gegen die Marburger abwarten. Würde Heidelberg gewinnen und am Ende einen unbesiegten Durchmarsch mit drei Siegen im Turnier verbuchen, so könnte Chemnitz durch einen Sieg gegen Marbug mit mindestens neun Punkten Differenz noch als zweite Mannschaft hinter den ungeschlagenen Heidelbergerinnen weiterkommen. Man würde gegen München und Marburg als beste Mannschaft in einem 3er-Vergleich (alle drei Mannschaften hätten nur einen Sieg) hervorgehen.

Marburg besiegte allerdings Heidelberg mit 66:63 und sicherte sich somit den ersten Platz des Turniers, egal, wie alle anderen Ergebnisse noch ausgehen würden.

Marburg – Chemnitz 60:56 (25:25)
Grundmann 14; Brochlitz 2; Bent /; Bertram 15; Rebentisch 2; Hanicke /; Buschbeck 9; Ludwig 8; Steinbrück 2; Frölich 4.

Das Spiel war ständig knapp. Beide Seiten konnten zu Punkten kommen oder auch den Gegner davon abhalten. Marburg ging allerdings mit einem 6-Punkte-Vorsprung in das letzte Viertel, 45:39 (30.), der sogar auf zehn Punkte vergrößert werden konnte, 57:47 (37.). Chemnitz ließ erneut einige Treffer an der Freiwurflinie liegen, nur 12 der 22 Versuche wurden getroffen. Jedoch stand es nur noch 59:56 und es war noch eine Minute zu spielen. Chemnitz hatte drei Möglichkeiten, um näher heranzukommen, aber zwei Ballverluste und ein Fehlwurf konnten nicht genutzt werden. So gewann Marburg am Ende mit 60:56.

Das Endspiel um den 2. Platz konnte am Ende Heidelberg mit 58:52 für sich entscheiden.

Die U15-Saison ist nun beendet. Die Chemcats haben es unter die letzten 8 Mannschaften aus Deutschland geschafft.

  • 30.09.2016 20:00 Uhr Halle Lions
    • 03.10.2016 16:30 Uhr Hannover

rlslsb