2 Siege für die Oberliga

Für die Oberliga der Chemcats standen am letzten Wochenende 2 Spiele auf dem Programm. Am Freitag Abend gastierte man in Zwickau und am Samstag Nachmittag in Leipzig. In beiden Spielen standen sehr verschiedene Formationen auf dem Feld. Die WNBL musste am Sonntag in Recklinghausen antreten, so dass jeweils die Häfte der WNBL Mädchen zu Einsatz kamen und die „älteren“ Mädchen zweimal ran mussten.

 

In Zwickau fand man gut ins Spiel und verlor dann aber schnell den Rhythmus. Wieder war es Viola Kollten – Müller die den Chemnitzer Nachwuchs vor große Probleme stellte. Im Angriff agierte man mit zu wenig Konsequenz gegen die Ball-Raum-Verteidigung der Gastgeber. So blieb das Spiel lange eng. Erst in der Schlussphase konnten sich die Chemnitzer Mädchen entscheidend absetzen.

Angeführt von einer gut aufgelegten Marlene Reimann (19 Punkte) konnten die junge Chemnitzer Mannschaft einen 63:59 Sieg einfahren. Tina Grundmann zeigte eine starke Leistung und konnte 13 Punkte und 4 Assits zum Erfolg beisteueren. Auch Linnea Buschbeck übernimmt immermehr Verantwortung. 15 Punkte und eine starke Verteidigungsleistung gegen die Schlüsselspielerin der Gastgeber zeigen die großen Fortschritte in der Saison.

http://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1619167&liga_id=21404&defaultview=1

Am Samstag stand das Spiel in Leipzig an. Die Gastgeber staunten nicht schlecht als die große Chemnitzer Reisegruppe eintraff.Allerdings sollten nicht alle Mädchen auflaufen. Auch die 9 WNBL-Spielerinnen die nicht spielten waren mit nach Leipzig gereist. Von dort ging es nach dem Spiel ja direkt weiter Richtung Recklinghausen.

Das Spiel begann recht gut aus Chemnitzer Sicht. Die Verteidigung stand recht sicher und Angriff agierte man viel Spielwitz und kam so immer wieder zu einfachen Punkten. 19:5 führte man nach dem Auftaktviertel. Das zweite Viertel war gepägt von vielen Nachlässigkeiten in der Verteidigung. 21 Punkte gestattete man den Gastgebern. Da das Angriffsspiel weiter gut funktionierte konnten die Gastgeber den Rückstand aber nur auf 10 Punkte verkürzen. Beim Stand von 36:26 wurden die Seiten gewechselt. Das 3. Viertel war dann komplett anderes. Die Verteidigung war wieder deutlicher aggressiver, dafür war im Angriff der Rhythmus komplett weg – zu viele Einzelaktionen und überhastete Abschlüsse ersetzen das gute Teamplay der ersten 20 Minuten. Im Schlussviertel lief es dann wieder rund für den Chemnitz Nachwuchs. Bis auf 70:44 wurde der Vorsprung hochgeschraubt. Aber in den letzten 2 Minuten kehrte wieder der Schlendrian ein und Leipzig konnte mit einem 7:0 Lauf das Spiel beenden. Über weite Strecken zeigte man sehr ansehnlichen und teamorientieren Basketball im Angriff – diese Spielweise spiegelt sich auch im Scounting wieder.

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  • 30.09.2016 20:00 Uhr Halle Lions
    • 03.10.2016 16:30 Uhr Hannover

rlslsb