45 Minuten harter Kampf

40 Minuten haben nicht ausgereicht. Die Begegnung zwischen den Eisvögeln aus Freiburg und den ChemCats benötigte fünf Extraminuten, um den Sieger zu ermitteln. Ins Spiel der Tabellennachbarn startete das Team von Amanda Davidson diesmal äußerst konzentriert und konnte die Schwäche der letzten Partien, bei denen sich die Katzen bereits in den ersten zehn Minuten einen großen Rückstand einhandelten, abstellen.

12 zu 21, neun Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel, ein seltenes, aber natürlich gern gesehenes Bild. Allerdings konnten die Gäste aus Sachsen den Trend nicht weiter fortsetzen. Die Eisvögel fanden fortan besser ins Spiel und verkürzten zur Pause auf 28 zu 32. Auch nach dem Pausentee hatten die Einheimischen die besseren Karten und schafften es nicht nur recht schnell den Ausgleich zu erzielen, sondern auch in Führung zu gehen und diese auszubauen. Insbesondere bei den Rebounds hatten die Breisgauerinnen die Nase vorn und konnten so zweite Wurfchancen in Punkte ummünzen. Kurz vor Viertelende verkürzten die Cats von 51 zu 44 auf auf 51 zu 47. Mit dem Vierpunkterückstand ging es in das vierte Viertel. Hier schafften es die Chemnitzerinnen schnell die Partie auszugleichen. Von dem an war die Partie bis in die Schlusssekunden ausgeglichen. Beim Stand von 58 zu 57 und zwei Freiwürfe für die Eisvögel sahen die Gastgeberinnen schon wie der Sieger aus. Jedoch zeigten die Freiburgerinnen Nerven und verwarfen beide Freiwürfe, konnten sich aber den Abpraller sichern und in zwei Punkte umwandeln. Etwas mehr als zehn Sekunden blieben den ChemCats, um noch einmal zu punkten. Und das taten sie auch. Maegan Conwright zog zum Korb, verwandelte und wurde zudem noch gefoult. Auch den Bonusfreiwurf traf die US-Amerikanerin – Ausgleich. Doch noch hatten die Einheimischen etwas Zeit auf der Uhr, um das Spiel für sich zu entscheiden. Der letzte Versuch misslang, sodass es mit einem 60 zu 60 in die fünfminütige Verlängerung. Dort war der Akku dann leer und Freiburg zog 75 zu 69 davon. Erneut bleibt der Kampf der Katzen unbelohnt. Am kommenden Sonntag im Spiel gegen Bad Aibling besteht die nächste Möglichkeit, die Früchte der harten Arbeit einzusammeln.

 

Freiburg – ChemCats 75:69 n. V. (28:32 | 60:60)
Böhmke (1), Borchers, Conwright (23), Bozikov (3), Hempe (11), Kuklok (6), McQuade (4), Peroche (0), Vidal-Geneve (21).

  • 01.09.2017 17:30 Uhr Karlovy Vary
    • 08.10.2017 16:00 Uhr Keltern

rlslsb