WNBL mit schwachem Auftritt zum 1. Advent

Manchmal lässt sich ein Spiel ganz einfach in wenigen Fakten und Zahlen  zusammenfassen. Das Team musste auf Lilli, Antonia, Chiara und Lena verzichten. Jetzt die Zahlen: 29 Ballverluste, 22% Trefferquote, 16 vergebene Korbleger und 16 Offensivrebounds für den Gegner. So kann man kein Spiel gewinnen und gegen ein wirklich starkes Team vom TuS Lichterfelde kassiert man so eine mehr als deutliche Niederlage.

Der Start ins Spiel wurde komplett verschlafen. 15:0 führten die Gäste ehe das Chemnitzer Team endlich etwas zählbares produzierte. 9 Ballverluste im 1. Viertel sind einfach zu viel – Lichterfelde führt 18:5. Im zweiten Viertel Chemnitz dann etwas besser und vor allem zielstrebiger. So konnte das Spiel deutlich offener gestaltet werden. Doch 3 Ballverluste am Ende 2. Viertels ermöglichten Lichterfelde 7 einfache Punkte und eine 42:23 Pausenführung. In der 2. Halbzeit gab es immer mal kurze Phasen mit guter Verteidigung oder ein paar gute Ansätze im Angriff. Mehr leider nicht. Lichterfelde gewinnt am Ende 72:38 und das völlig zurecht.

„Berlin war von Beginn an bereit zu spielen und wir nicht. Im Angriff waren wir zu fahrig und schlecht organisiert. In der Verteidigung nicht konsequent genug. Wir leisten uns an beiden Seiten des Feldes zu viele einfache und unnötige Fehler. Das hat Lichterfelde auch konsequent genutzt. Positiv ist das die Spieler die sonst weniger Spielanteile bekommen, heute Ihren Job gut erledigt haben. Wir haben jetzt noch 4 Spiele – und da müssen wir uns deutlich besser präsentieren“, lautet das Fazit vom Trainer nach dem Spiel.

Von Thomas Seltner

  • 30.09.2016 20:00 Uhr Halle Lions
    • 03.10.2016 16:30 Uhr Hannover

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