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Niederlage in Marburg

Vor dem Wochenende waren für die ChemCats noch fünf Positionen in der Endabrechnung möglich, nach dem Wochenende sind es nur noch derer zwei. Platz zwölf ist vergeben, der erste Absteiger aus der 1. Damen Basketball Bundesliga steht damit fest. Die Bad Aibling Fireballs müssen nach der Niederlage in Halle als erster Absteiger die Segel streichen. Auch die Positionen acht und neun sind bereits gezogen, bleiben für die Endabrechnung nur noch Rang zehn und elf. Dazu kam es, weil die Oberhausenerinnen ihr Heimspiel gegen Rotenburg gewannen und zugleich die Chemnitzerinnen ihr Auswärtsspiel in Marburg knapp verloren. So fällt die Entscheidung über den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag. Das Team von Toni Dirlic hatte in Marburg die Möglichkeit, mit einem Sieg, den Klassenerhalt bereits perfekt zu machen, mussten sich aber am Ende knapp mit 72 zu 68 den gastgebenden Dolphins geschlagen geben. Bereits im ersten Viertel sahen sich die Katzen mit fünf Punkten im Rückstand (17:12). Diesen konnten die Cats mit einem guten Start ins zweiten Viertel egalisieren und zum 22 zu 22 ausgleichen. Eine Auszeit von Coach Patrick Unger sollte den Lauf der Gäste stoppen, was in der Folge auch gelang. Die Marburgerinnen fanden zurück ins Spiel, stellten nicht nur den alten Abstand wieder her, sondern legten im Vergleich zum ersten Viertel noch drei weitere Punkte drauf. So wurden beim Stand von 39 zu 31 die Seiten gewechselt. Erneut waren es die Gastgeberinnen, die, wie bereits im ersten Viertel, den besseren Start erwischten. Schnell sahen sich die Katzen einem zweistelligen Punkterückstand gegenüber. Allerdings steckten die Sächsinnen nie auf und kämpften weiter, um den möglichen Klassenerhalt direkt perfekt zu machen. Über ein 55 zu 52 nach 30 Minuten schafften es die Katzen zwei Minuten vor Schluss das Spiel auszugleichen. Insgesamt war das Spiel, zumindest wenn man die Statistiken betrachtet, relativ ausgeglichen. Feldwurfquote und auch Freiwurfquote waren sehr nah beieinander und auch bei den Rebounds oder bei Ballverlusten sowie bei Ballgewinnen nahmen sich die Teams kaum etwas. Einzig bei den Würfen von der Dreipunktelinie zeigte sich ein deutlicher Unterschied. Dort waren die Dolphins deutlich treffsicherer und überzeugten mit neun Treffern von jenseits des Perimeters, für die ChemCats standen nur zwei Treffer zu Buche. Am Ende reichte es für die Cats nicht mehr zum Sieg und die Marburgerinnen hatten mit den 72 zu 68 das glücklichere Ende für sich.

„Wir müssen uns unter der Woche noch einmal akribisch auf das letzte Spiel dieser Saison vorbereiten. Der Vorteil ist, dass wir es noch selbst in der Hand haben und mit einem Sieg gegen Freiburg den Klassenerhalt sichern können und nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sind“, so Präsident Andreas Wagner kämpferisch.

Marburg – ChemCats 72:68 (39:31)
Böhmke (0), Bondarenko (2) Davidson (12), Dzinic (6), Menz (9), Mihalyi (DNP), Peak (18, 12 Rebounds), Peroche (DNP), Priede (6), Schlemer (15).

rlslsb